1. Düsseldorfer Sicherheitskonferenz

Am 25. August 2026 fand die 1. Düsseldorfer Sicherheitskonferenz statt. In Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf veranstaltete der Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein erstmalig eine Konferenz zur besseren Vernetzung von Sicherheitsabteilungen Jüdischer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen und den Polizeibehörden. Erstes Fazit: wertvoll und konstruktiv.

26.08.2026






Coverbild: v.l.n.r. Itzik Levi (Polizeiattaché der Botschaft des Staates Israel), Alon Dorn (Vorstandsmitglied und Dezernent für Sicherheit im Landesverband Nordrhein), S. E. Ron Prosor (Botschafter des Staates Israel in Deutschland), Herbert Reul (Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen) und Dr. Inna Goudz (Geschäftsführerin des Landesverbandes Nordrhein)

Knapp 100 Teilnehmende, davon zahlreiche Polizeipräsidentinnen und Polizeipräsidenten, Polizeidirektionen, Polizeikräfte und Mitarbeitende sowie Sicherheitsfachkräfte Jüdischer Gemeinden aus ganz Nordrhein-Westfalen kamen in Düsseldorf zur ersten Sicherheitskonferenz ihrer Art zusammen.

Zu Gast waren u.a. Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen Herbert Reul und S.E. Botschafter des Staates Israel Ron Prosor, die die Anwesenden begrüßten. In ihren Reden betonten sie die Notwendigkeit zum Schutz jüdischer Einrichtungen und Gemeinden. Alon Dorn, Vorstandsmitglied und Dezernent für Sicherheit im Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein machte auf das ungebremste Wachsen der Zahlen antisemitischer Vorfälle aufmerksam und forderte mehr Einsatz seitens Politik und Gesellschaft, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.

Es wurde deutlich, wie wichtig der enge Austausch und die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Jüdischen Gemeinden und den Sicherheitsbehörden sind. Nur im kontinuierlichen Dialog und in enger Kooperation mit Polizei und Sicherheitskräften kann jüdisches Leben wirksam geschützt werden.

Fotos (c) Zeev Reichard